Leseprobe „Lustsklavin des Königs“

Elise reagierte nicht sofort, da sie von Merlins Blick wie gefangen war.

 „Elise? Werden wir angegriffen? Ist etwas passiert?“

Merlin packte sie an den Oberarmen und erst jetzt wurde Elise wieder bewusst wieso sie hier war.

„Nein, es ist nichts passiert. Lasst mich los, denn jetzt werde ich Euch mal was sagen“, fuhr sie ihn an und Merlin ließ sie erstaunt und ein wenig belustigt los.

Er verschränkte die Arme vor der Brust und sah sie abwartend an.

„Eure Spielchen sind das was man gemeinhin pervers nennt und ich werde da nicht mehr mitmachen. Ihr könnt eine ehrbare Jungfrau nicht dazu benutzen. Auch wenn ihr was weiß ich für einen Zauber um mich gewoben habt.“

Elise hatte sich jetzt in Rage geredet und bei jedem ihrer Worte piekste sie Merlin ihren Zeigefinger in die Brust.

„Ich bin nicht euer Spielzeug und ich lasse mich nicht so behandeln. Wir sind einander ja nicht mal versprochen“, wetterte sie.

Doch jetzt drehte Merlin sich mit ihr zusammen um und ging einfach nur einen Schritt auf sie zu. Elise sah ihm in die Augen und bemerkte dort das Gewitter, was sich zusammen braute. Vorsichtig zog sie sich Schritt für Schritt zurück, bis sie die Mauer im Rücken spürte. Erst jetzt bemerkte sie, dass Merlin sie geschickt von der Tür weg in seine Kammer bugsiert hatte.

„So, du glaubst also, ich würde nur spielen. Du glaubst also ich wäre kein Ehrenmann und würde mein Versprechen nicht halten, dich zu beschützen und in Ehren zu halten?“ wetterte Merlin und seine Stimme klang wie weites Donnergrollen.

„Du brauchst also ein Eheversprechen vor Zeugen?“

Elise wich seitlich von ihm weg. Dieses Verhalten hatte sie nicht einkalkuliert und sie wollte sich jetzt lieber entfernen.

Doch Merlin steuerte sie langsam aber sicher zu seinem Bett. Und ehe Elise sich versehen hatte, spürte sie die Bettkante in ihren Kniekehlen. Merlin gab ihr einen leichten Stoß und mit einem erschrockenen Schrei landete Elise sehr undamenhaft auf seinem Bett.

Aber Merlin war noch nicht mit ihr fertig. Schnell war er über sie gestiegen und kniete jetzt so, dass Elise sich nicht mehr bewegen konnte. Er band Elises Hände am oberen Bettgestell fest und auch wenn sie zeterte und schimpfte, band er ihre Füße am Fußende des Bettest fest.

„Wenn du noch ein wenig lauter schreist, werden wir bald auch noch Zuschauer haben“, stellte Merlin nüchtern fest und Elise war sofort still.

 Diese Demütigung wollte sie sich nicht auch noch antun, immerhin hatte sie sich ja selbst in diese dumme Lage gebracht. Merlin saß jetzt neben ihr und sein Blick streichelte über ihren Körper. Elise konnte nicht umhin zu bemerken, dass sie weitgespreizt da lag und ihr Rock weit über ihre Knie gerutscht war. Dummerweise hatte sie sich auch noch an die Regel von Merlin gehalten und trug nichts unter dem Rock. Diese Gelegenheit nutzte Merlin natürlich sofort aus und ließ eine Hand unter ihren Rock rutschen, doch er streichelte sie nur sanft und schnell über die geöffneten Schamlippen. Dennoch konnte Elise ein lustvolles Stöhnen nicht unterdrücken.

„So ich sage es dir jetzt noch mal. Ich werde dich immer beschützen und auch deinen Ruf verteidigen, egal was geschieht.“

Merlin hatte ihr Kinn in der Hand und drehte ihren Kopf so, dass sie ihn ansehen musste.

„Ich will dich, weil ich dich liebe. Und ich werde dich heiraten, es sei denn du versicherst mir glaubhaft, dass du mich nicht liebst.“

Abwartend sah er Elise an.

„Möchtest du etwas sagen?“ fragte er liebenswürdig.

„Verdammt, es geht doch gar nicht um lieben oder nicht“, setzte sie an und stöhnte wieder leicht auf, als Merlin sie abermals zwischen den Beinen streichelte.

Jetzt legte er ihr einen Finger auf die Lippen und schüttelte nur den Kopf.

„Sei still, sonst werde ich dich knebeln“, drohte er leise.

Dann spürte Elise, wie ihr Rock weit nach oben geschlagen wurde und Merlins  Hände langsam ihre Waden streichelten. Elise presste die Lippen auf einander, damit nicht wieder ein Stöhnen sie verraten konnte. Sie spürte Merlins sanfte Hände mit jeder Faser ihres Leibes. Langsam glitten seine Hände zu ihren Oberschenkeln und Elise wollte beschämt die Beine schließen, bis sie merkte, dass es wegen der Fesseln ja nicht ging. Ein Blick von Merlin und sie blieb still.

„Schließ die Augen, Kleines und genieß es einfach nur“, forderte Merlin jetzt leise und seine Stimme jagte ihr eine Gänsehaut über den ganzen Leib.

Seine Finger strichen quälend langsam über die Außenseite ihrer Oberschenkel und dann wieder zurück zu ihren Knien. Elise hielt die Augen geschlossen und musste widerwillig eingestehen, dass sie jede Berührung in sich aufsog und weiteren entgegenfieberte. Langsam hatte Merlin sich nach oben gearbeitet und jetzt strich sein Mittelfinger zart über ihre Schamlippen, die einladend geöffnet waren. Aber Merlin ließ sich Zeit, sein Finger strich nur zart über die äußeren Schamlippen, die jetzt schon von einer leichten Feuchtigkeit benetzt waren.

Elise wurde unruhig. Sie versuchte ihr Becken so zu drehen, dass sie ihn in sich spüren konnte. Versuchte ihn zu locken, dass er diese Folter doch endlich beenden möge. Elise war so erregt, dass sie am liebsten geschrien hätte, aber allein die Angst vor dem Rohrstock ließ sie stumm bleiben. Als Merlin jetzt endlich über ihre Perle strich, biss Elise sich auf die Lippen und doch entlockte er ihr ein heiseres Stöhnen. Er reizte sie ganz bewusst, ohne ihr die Erlösung zu gönnen. Sein Mittelfinger rieb ihre kleine Perle zwischen den Schamlippen und Elise zuckte vor Geilheit. Sie hob ihr Becken in der stummen Bitte, dass er auch in sie eindringen solle, wenn auch nur mit seinen Fingern. Doch Merlin dachte gar nicht dran. Er berührte sie nur hauchzart, gerade so, dass seine Fingerspitze ihre Klitoris berührte.

„Ist es das, was du nicht mehr willst?“ fragte Merlin leise an ihrem Ohr.

Elise atmete zitternd aus. Sie war sich bewusst, dass sie jetzt verlangen müsse, dass er aufhörte, doch sie konnte nicht und so schüttelte sie langsam den Kopf. Merlin küsste sie zart, während er sie weiter streichelte. Er hielt sie am Rande des Orgasmus, ließ aber nicht zu, dass sie ihre Erlösung bekam. Genüsslich ließ er einen Finger tief in sie reinrutschen bis er ihr Jungfernhäutchen spürte. Elise gab einen erstickten Laut von sich und sah ihn flehend an.

„Soll ich aufhören? Immerhin gehört es sich nicht was ich hier tue“, fragte Merlin sarkastisch.

Erschrocken schüttelte Elise den Kopf. Doch Merlin zog die Finger aus ihr und legte die Hand leicht auf ihren Venushügel. Elise glaubte verbrennen zu müssen vor Lust. Sie glaubte es nicht länger aushalten zu können, aber es gab nichts mit dem Merlin sich erbarmen ließ ihr Erleichterung zu verschaffen.

„Bitte, mein Herr, bitte“, stammelte sie jetzt und Tränen rannen ihr über die Wangen.

„Aber du hast gesagt, es gehört sich nicht. Und das ich mit dir spiele“, antwortete Merlin mit hochgezogener Augenbraue.

Elise wandte sich in ihren Fesseln, die ihre Lust nur noch erhöhten. Sie spürte jeden Luftzug auf ihrem erregten, bloßen Fötzchen.

„Bitte, mein Herr, quält mich nicht länger“, bat sie wieder.

Doch Merlins Hand blieb ungerührt auf ihrem Venushügel liegen. Er sah auf sie runter, um die Situation einzuschätzen. Wenn er sie jetzt einfach so auf ihre Kosten kommen ließ, dann würde sie sich später wieder fragen, ob es nicht unmoralisch wäre. Deshalb beugte er sich zu ihr runter und küsste sie zärtlich.

Dann flüsterte er: „Du kannst nichts tun, Elise, gar nichts, denn du gehörst mir. Egal was ich mit dir mache. Du kannst dich nicht wehren, du kannst es nur genießen. Hörst du mein Engel?“

Elise sah ihn an und verstand, langsam nickte sie. Und Merlin ließ seinen Zeigefinger um ihre Perle kreisen, während er seinen Ringfinger tief in ihrer Scheide versenkte.

„Du darfst kommen, wenn du bereit bist, dich völlig auf mich, nein auf uns einzulassen. Lass dich fallen und ich werde dich auffangen.“

Allein diese Worte trieben Elise zu dem ersehnten Höhepunkt und sie biss sich hart auf die Lippen, um ihre Lust nicht herauszuschreien. Merlin streichelte sie träge, als sie einige Minuten später erschöpft in seinen Armen lag. Er hatte die Bänder entfernt und Elise kuschelte sich jetzt in seine Arme, als ob sie dort Schutz vor der ganzen Welt suchen würde.

 „Was fühlst du gerade?“ fragte Merlin sie.

Elise seufzte. „Befriedigung, mein Herr und Scham“, furchtsam blickte sie zu ihm hoch.

„Es gibt nichts wofür du dich schämen müsstest, Kleines. Ich bin dein Herr und Meister und bald auch dein Ehemann, der jedes Recht hat.“

 Elise nickte leicht. „Ja ich weiß, dennoch muss ich mich doch erst daran gewöhnen, dass es eben nichts Sündiges ist, solche Lust zu erleben.“

Merlin musste lachen und dann kam ihm eine Idee.

„Ich bringe dich hier weg. Hier ist mir zuviel Moral“, sagte er lachend.

 Elise sah ihn fragend an.

„Na dein Beichtvater, deine Amme, die Leute, die du seit deiner Kindheit kennst, sie alle sind hier um dich und so kannst du dich nicht frei entfalten. Auch aus der Angst heraus man könnte dich hören.“

Elise nickte, Merlin hatte in allen Punkten Recht.

„Aber es schickt sich doch nicht, dass ich mit Euch mitgehe“, wagte sie einzuwerfen.

Doch Merlin zog nur eine Augenbraue hoch.

„Wer will denn über mich urteilen?“

Elise gab sich geschlagen und schloss erschöpft die Augen. Kurz darauf war sie in Merlins Armen eingeschlafen und träumte von den Dingen, die dieser Ritter mit ihr machen würde.

 

Advertisements

Über skydla

Ich bin eigentlich eine ganz normale Frau, die gerne lacht, die arbeitet, die in einer festen Beziehung ist und 2 Kinder hat. Meinen richtigen Namen möchte ich aber dennoch nicht nennen, da ich Autorin von BDSM-Geschichten bin. Teilweise habe ich die Geschichten selbst erlebt, teilweise entstammen sie aus meiner Fantasie und teilweise sind es Szenen, die da einfach hingehören *smile. Ich bin offen für vieles, bei weitem nicht für alles und bin auch sehr komunikativ! Also wenn wer was wissen will.....einfach fragen.
Dieser Beitrag wurde unter BDSM, Leseproben abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s