Vorausschau auf mein neues EBook: Reitstunden der Lust

Heute möchte ich Euch mal an meinem neusten Buch teilhaben lassen.

Reitstunden der Lust

Steffi schloss die Augen. Sie wollte endlich nur fühlen, ohne zu denken. In ihrem Inneren tobte eine Sehnsucht, die sie kaum beschreiben konnte. Fast wie von selbst legten sich ihre Arme um Max Hals und sie drängte ihren Körper an seinen. Ihre Zunge bewegte sich langsam und vorsichtig. Zögernd kam sie ihm entgegen. Erkundete seinen Geschmack und zog sich erschrocken wieder zurück.

Steffi erschrak wirklich vor sich selbst, doch Max ließ sie nicht einfach aus dieser Umarmung.

Seine Hände hielten sie sanft an sich gedrückt und sein Blick fühlte sich an, als ob er in ihrer Seele lesen könnte.

Sanft küsste er sie weiter und versuchte ihr so zu zeigen, was er für sie fühlte.

Steffi verstand die Botschaft sehr gut, doch noch war es zu erschreckend für sie, sich ihm zu öffnen.

Schwer atmend ließ Max von ihr ab und sah sie einen Moment an.

„Hol dir Kraki und ich gebe dir eine Stunde in der Halle“, sagte Max leise und gab ihr einen kleinen Klaps auf die Kehrseite.

Steffi war froh einen Moment ihre Gefühle und Gedanken sortieren zu können, während sie Kraki fertig machte. Kurz darauf war sie in der Halle und wärmte ihr Pferd auf.

Max sah ihr schweigend zu, denn dabei brauchte sie keine Unterstützung, was er sah gefiel ihm sehr gut. Seine Befehle kamen klar und deutlich und seine Kritik war sachlich und fair. Trotzdem zuckte Steffi bei jeder Kritik zusammen.

„Komm bitte mal her, Steffi“, rief Max ihr zu.

Steffi gehorchte und ritt zu ihm in die Mitte der Halle. Hier stieg sie ab und sah ihn verängstigt an.

„Was hab ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht?“ fragte sie und versuchte ihrer Stimme einen zickigen Klang zu geben.

Max schüttelte den Kopf und strich ihr vorsichtig über die Wange. Selbst bei dieser zärtlichen Geste zuckte Steffi zurück als ob er sie schlagen wollte.

„Beruhig dich, ich tue dir nichts“, sagte Max sanft.

„Du nimmst jede Kritik, jeden Fehler den ich dir aufzeige zu persönlich. Du zuckst jedes Mal zusammen, als ob ich dich beleidigt hätte.

Steffi senkte den Blick. Klar hatte er Recht, aber daran lag es doch gar nicht. Sie konnte Kritik ertragen und Max war mehr als fair. Aber allein seine Stimme löste so viel in ihr aus. Nur konnte sie ihm das doch nicht einfach so sagen.

Max stand vor ihr und wartete offensichtlich auf ihre Antwort.

„Du hast Recht. Aber vielleicht bin ich einfach nicht kritikfähig“, fuhr sie ihn an und hob ihren Blick, um ihm in die Augen zu sehen.

Dieser Blick zeigte ihm deutlich, dass sie ihn anlog. Steffi bemerkte ihren Fehler sofort, wieso hatte sie ihn auch ansehen müssen?

„Steffi, ich hab dich gewarnt, dass ich lügen nicht ausstehen kann oder?“ fragte Max jetzt ziemlich barsch. 

Steffi senkte wieder den Blick und war sich in dem Moment gar nicht bewusst, dass es ein Schuldeingeständnis war.

Max seufzte und hob ihr Kinn mit dem Zeigefinger an.

„Was soll ich bloß mit dir machen?“ fragte er liebevoll.

Steffi zuckte hilflos mit den Schultern und schwang sich dann wieder in den Sattel, als er ihr den Befehl dazu gab. Jetzt konzentrierte sie sich nur noch auf ihr Pferd und schaffte es Max einfach nur als Reitlehrer zu sehen.

Nach der Stunde war Steffi fix und fertig. Sie brachte Kraki auf die Weide am Haus und blieb einen Moment bei ihm stehen. Es kostete alles so verdammt viel Kraft und sie wusste im Moment nicht, wie sie diese Kraft wieder auftanken sollte. Außer bei den kurzen Augenblicken in Max Armen, aber das wollte sie sich einfach nicht eingestehen.

Max stand vor der Stalltür und wartete auf sie.

Steffi kam seufzend näher und hoffte, dass er ihr jetzt einfach eine Auszeit geben würde. Doch Max dachte gar nicht daran.

Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt und sah Steffi mit diesem undefinierbaren Blick an. Steffi blieb auf Abstand und diese verdammte Angst kroch ihr schon wieder über den Rücken.

Max konnte sehen, wie sie unsicher stehen blieb und verängstigt zu ihm blickte.

„Komm her, Stefanie“, befahl er ihr ruhig und sie kam langsam einen Schritt näher.

Max packte sie am Arm und ging mit ihr in die Sattelkammer. Anscheinend sollte dieser Raum für sie beide eine Art Aufenthaltsraum werden. Aber hier waren sie wenigstens ungestört.

Steffi hielt den Atem an, diesen Wechsel von verständnisvoll und fast schon unterordnen zu extrem dominant konnte sie einfach nicht verstehen.

„Du hast mich eben angelogen“, stellte Max sachlich fest.

Steffi schluckte und überlegte einen Moment, ob sie es leugnen sollte, doch dazu war es wohl schon zu spät. Also nickte sie ergeben.

„Sieh mich an und sag mir warum“, verlangte Max jetzt.

Steffi hob den Blick und schlang wieder die Arme um ihren Körper, so als wolle sie sich vor ihm schützen.

„Was sollte ich dir denn sagen?“ fragte sie leise zurück. „Du weißt, dass ich Angst vor dir habe.“

Max wurde weich. Er zog sie an sich und legte beschützend seine Arme um ihre schlanke Gestalt. Steffi legte ihr Gesicht an seine Brust und hoffte so schnell nicht mehr denken zu müssen.

„Gerade weil ich es weiß, ist es wichtig, dass du mir die Wahrheit sagst. Jetzt zwingst du mich dazu dich zu bestrafen.“

Seine Worte katapultierten sie in die Realität zurück und sie hob ruckartig den Kopf.

„Du willst was?“ fragte sie entsetzt.

Gleichzeitig versuchte sie sich aus seinen Armen zu befreien, doch Max war eindeutig stärker. Ehe sie sich versehen hatte, lag sie über seinem Knie. Steffi strampelte und kämpfte wie eine Löwin, doch Max hielt sie eisern fest.

„Hör auf, sonst binde ich dich fest, klar?“ zischte er ihr zu.

Sofort lag Steffi still da, aber er konnte spüren wie sie zitterte.

„Ich werde dich bestrafen für die Lüge gerade eben“, wiederholte Max und ließ eine Hand auf ihren Hintern sausen.

Durch die Reithose fielen die Schläge nicht so hart aus, wie sie erwartet hatte, aber sie spürte den leichten Schmerz bei jedem Schlag. Aber nicht das warf Steffi aus der Bahn, sondern die Erregung, die sie bei jedem Schlag spürte. Sie krallte sich in Max Bein und genoss jeden Schlag, fast wünschte sie sich, dass er sie ausziehen würde.

Max hatte fest zugeschlagen und merkte schnell die Veränderung in Steffis Körper. Erst hatte sie steif und verängstigt auf seinen Beinen gelegen, jetzt ging ihr Atem stoßweise und die Spannung in ihrem Körper hatte nichts mehr mit Angst zu tun. Ein Lächeln glitt ihm über das Gesicht. Er würde noch testen müssen, ob sie wirklich maso war, oder im Moment nur die Berührung genoss. Die Schläge wurden ja durch die Reithose extrem gemildert.

Nach einer ganzen Weile half er ihr aufzustehen und nahm sie fest in den Arm. Auch er war erregt, aber er hütete sich es ihr zu zeigen.

Steffi verbarg ihr Gesicht an seiner Brust und brauchte eine ganze Zeitlang, ehe sie wieder klar denken konnte.

„So ich hoffe, du hast deine Lektion gelernt, keine Lügen mehr, sonst werde ich das nächste Mal nicht so nachsichtig sein und dir wirklich wehtun“, sagte Max.

Steffi hob den Kopf und nickte.

„Ich kann es dir aber trotzdem nicht wirklich erklären, warum ich jedes Mal zusammen zucke, wenn du einen Befehl gibst oder mich korrigierst“, sagte sie zerknirscht.

„Eigentlich bin ich kritikfähig und du hattest jedes Mal Recht.“

Max lächelte sie an.

„Ich denke ich kann es dir erklären.“ Er machte eine kurze Pause, um seine Wortwahl zu überdenken.

„Du möchtest mir beweisen, dass du gut bist und da ist jeder Fehler natürlich störend.“

Steffi nickte, damit hatte er absolut Recht.

„Außerdem hast du immer noch Angst vor mir, auch wenn die Angst langsam weniger wird“, vermutete er weiter.

Steffi nickte wieder.

„Und ich denke eine männliche Stimme erinnert dich an etwas.“

Jetzt versteifte Steffi sich in seinen Armen und Max fluchte innerlich. Er war nicht vorsichtig genug gewesen. Aber ehe Steffi etwas sagen oder tun konnte, entließ Max sie aus seiner Umarmung und schob sie zur Tür.

„Lass uns was essen gehen, dann kann ich dir am frühen Nachmittag noch eine Reitstunde geben, ehe die ersten Schüler kommen“, damit nahm er ihre Hand und zog sie zum Haus.

Steffi ließ sich mitziehen, was hätte sie auch sonst tun sollen? Immerhin merkte sie, dass sie nicht mehr vor Angst wie gelähmt war, wenn Max sie berührte. Wahrscheinlich weil er keine Gelegenheit ausließ genau das zu tun.

Doris hatte den Tisch schon gedeckt und kurz darauf kam auch Manfred rein, der noch eine Weide abgeschleppt hatte. Steffi und Manfred hatten sich schon früh darauf geeinigt, dass Manfred sich eher um die landwirtschaftlichen Dinge kümmern würde.

Beim Mittagessen wurde gescherzt und gelacht, so dass auch Steffi auftaute und verwundert merkte sie, wie sie in das Gelächter einstimmte.

Nach dem der Tisch abgeräumt war, bekam sie eine Stunde frei und zog sich direkt auf ihr Zimmer zurück. Erleichtert über die Auszeit ließ Steffi sich auf das Bett fallen und merkte, dass ihr Hintern immer noch leicht brannte. Verwirrt versuchte sie die Gefühle zu analysieren, als ihr einfiel, wie locker das Mittagessen gewesen war.

Sie überlegte wann sie das letzte Mal so richtig gelacht hatte und musste sich eingestehen, dass sie es nicht wusste. Seltsam, dass es gerade jetzt passierte. Irgendetwas geschah mit ihr und Steffi konnte fühlen, dass es positiv war.

Sie zog ihre Sachen aus und ließ sich nackt aufs Bett fallen. Der Gedanken an Max Züchtigung ließ sie heiß werden und ehe sie nachdenken konnte, strich sie mit den Fingerspitzen über ihren Körper. Zärtlich streichelte sie ihre Brustwarzen, wobei sie fest an Max dachte, wie er sie küsste, aber auch wie er sie schlug.

Ihre Brustwarzen stellten sich steil auf und Steffi stöhnte leise. Dann schob sie ihre Hand tiefer bis sie an ihre geschlossenen Schamlippen kam. Hier strich sie behutsam drüber und stellte fest, dass sie sich dringend rasieren musste. Doch wieder schob sich das Bild von Max vor ihr inneres Auge, seine Dominanz und das Versprechen sie wieder zu bestrafen.

Ihre Finger teilten die Schamlippen und drangen in sie ein. Sinnlich umkreiste sie ihre Perle, die langsam anschwoll und vor Erregung pochte. Steffi genoss jede Berührung und verdrängte alle anderen Gedanken.

Zwei Fingern der anderen Hand schob sie tief in ihr Innerstes und begann sich in rhythmischen Stößen weiter zu reizen. Dabei spielte sie immer noch mit ihrer Klitoris.

Stöhnend vor Erregung wandte sie sich auf ihrem Bett und biss sich auf die Lippen, damit sie nicht gehört wurde. Nässe benetzte ihre Finger und lief langsam aus ihr raus.

Steffi spreizte die Beine weiter, damit sie sich tiefer stoßen konnte. Dann kam sie mit einem dumpfen Stöhnen.

Die Welt um sie herum zerbarst in einem Feuerwerk von Gefühlen. Atmen war nicht mehr wichtig, Gedanken waren nicht vorhanden, nur noch die Gefühle.

Der Orgasmus strömte durch sie hindurch wie ein Wirbelsturm und ließ sie schwer atmend und keines Gedanken fähig zurück.

Steffi brauchte noch eine ganze Weile ehe sie wieder völlig klar denken konnte. Doch dann stand sie auf, zog sich schnell wieder an und wusch sich Hände und Gesicht. Ein Blick auf die Uhr sagte ihr, dass ihre Auszeit vorbei war und so ging sie in den Stall.

Max sah sie mit geröteten Wangen und zerzausten Haar in den Stall kommen und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Ein Blick in ihre Augen und er wusste sofort was Steffi mit ihrer freien Stunde angefangen hatte.

„So hat ihr die Lektion also doch gefallen“, dachte er zufrieden.

Steffi sah ihn lächelnd an, war sie sich ihrer Erscheinung in dem Moment überhaupt nicht bewusst. Doch dann sah sie das Glimmen in Max Augen und wich einen Schritt zurück. Ihr Gesicht wurde rot wie eine Tomate. Einen Augenblick dachte sie daran aus dem Stall zu rennen, aber Max hatte sie schon am Arm gepackt.

Wieso erriet er ihre Absicht immer, bevor sie selbst wusste was sie tun wollte?

„Lauf nicht weg, Kleines“, bat er zärtlich.

Steffi atmete tief aus.

„Solange du damit beschäftigt bist mir den Arm zu zerquetschen, kann ich das ja auch nicht oder?“ fragte sie aggressiv.

Max lachte leise, wusste er doch, dass sie aus Unsicherheit heraus so aggressiv wurde.

In der Sattelkammer lehnte sich Max von innen gegen die Tür und sah Steffi einen Moment lang an.

„Hey Kleines, es ist doch völlig in Ordnung, dass du dir etwas Erleichterung verschafft hast“, begann er vorsichtig.

Steffi wurde noch einen Tick roter und wäre am liebsten im Erdboden versunken. Wieso musste er das jetzt auch noch ansprechen? Konnte er nicht einfach drüber wegsehen, anstatt sie so in Verlegenheit zu bringen?

Steffi sah ihn anklagend an.

„Oh nein Prinzessin, ich werde nicht den Mund halten, weil es für dich dann einfacher ist“, lachte Max und ging einen Schritt auf sie zu.

Steffi sah ihm  entgegen und ihre Augen blitzten bösartig. Im Moment vergaß sie ihre Angst und Unsicherheit, jetzt wollte sie ihm am liebsten das süffisante Grinsen aus dem Gesicht kratzen.

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Über skydla

Ich bin eigentlich eine ganz normale Frau, die gerne lacht, die arbeitet, die in einer festen Beziehung ist und 2 Kinder hat. Meinen richtigen Namen möchte ich aber dennoch nicht nennen, da ich Autorin von BDSM-Geschichten bin. Teilweise habe ich die Geschichten selbst erlebt, teilweise entstammen sie aus meiner Fantasie und teilweise sind es Szenen, die da einfach hingehören *smile. Ich bin offen für vieles, bei weitem nicht für alles und bin auch sehr komunikativ! Also wenn wer was wissen will.....einfach fragen.
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