4. Leseprobe zu „Reitstunden der Lust“

So langsam wird es ernst, die ersten Meinungen sind da und das Buch ist fast fertig zum Veröffentlichen! Cover steht auch schon, aber vorher gibt es noch eine Leseprobe:

„Halt still, sonst werde ich dir eine Abkühlung im Fluss verschaffen“, drohte Max.

Steffi lag sofort still. Ihr war jetzt schon kalt genug, so dass sie es auf jeden Fall vermeiden wollte, mit dem eisigen Wasser des Flusses Bekanntschaft zu machen.

Max strich über ihren kalten Hintern, dann schnappte er sich seine Gerte und schlug zu.

Steffi heulte auf, auch wenn Max bei weitem nicht so fest zugeschlagen hatte. Aber auf ihrem kalten Hintern tat es noch mal so weh.

Tränen traten ihr in die Augen. Flehend sah sie Max an, aber sie musste sich eingestehen, dass sie diese Strafe verdient hatte.

Max hielt ihr seinen Finger unter die Nase. Sie konnte deutlich die Abdrücke ihrer Zähne sehen. So fest hatte sie gar nicht zu beißen wollen, aber der Teufel hatte sie geritten. Wieder hob sie ihren Blick.

„Bitte, ich hab das nicht so gewollt“, sagte sie leise.

Max nickte. „Das glaube ich dir sogar, aber ich werde es nicht dulden, dass du mich beißt. Diese Aktion hat dir zehn Schläge mit der Gerte eingebracht und heute Abend zu Hause, werden noch einmal fünf Schläge mit dem Rohrstock, auf jede Fußsohle, dazu kommen.“

Steffi schluckte. Es hätte schlimmer kommen können, auch wenn sie die Gerte nicht wirklich mochte. Aber eine Woche Keuschhaltung wäre bei weitem bösartiger als zwanzig Schläge.

Sie senkte den Blick und eine Träne tropfte auf die Decke.

Sanft zog Max ihren Kopf wieder hoch und sah sie an. „Du weißt, dass du zu weit gegangen bist oder“, fragte er sanft.

Steffi nickte. „Ja und ich schäme mich, dass ich so übers Ziel herausgeschossen bin.“

Wieder traf ihn ein ängstlicher Blick und in dem Moment verstand Max, dass sie keine Angst vor den Schlägen hatte, sondern mehr befürchtete, dass er sie jetzt nicht mehr wollte.

Er zog ihren Kopf noch ein kleines Stückchen höher, dann küsste er sie zärtlich.

„Nichts wird mich dazu bringen, dich nicht mehr zu lieben. Aber ich werde mich auch nicht davon abhalten lassen, dich in meinem Sinne zu erziehen“, sagte er bestimmt.

Steffi atmete auf und der ängstliche Blick verschwand fast sofort.

Jetzt ließ Max ihren Kopf wieder sinken und löste seinen Griff aus ihren Haaren. Dann schlug er wieder zu.

Steffi biss die Zähne aufeinander und atmete tief durch. „Eins“, brachte sie hervor.

Max streichelte kurz über die Strieme, die sich hellrot abzeichnete. Dann schlug er erneut zu.

Wieder biss Steffi die Zähne zusammen und versuchte den Schmerz wegzuatmen.

„Zwei“, brachte sie hervor.

Max ließ seine Finger zwischen ihre Schenkel gleiten. Wirklich leiden konnte er seine Steffi dann doch nicht sehen. Erstaunt fühlte er, wie nass sie schon von den zwei Schlägen geworden war. Gezielt reizte er ihre Perle und hörte befriedigt, wie Steffi vor Lust aufstöhnte. Genau in diesem Moment schlug er zwei Mal schnell hintereinander zu. Steffi hielt den Atem an. Sie schwankte zwischen Lust und Schmerz.

„Drei, vier“, stieß sie hervor.

Max streichelte sie ungerührt weiter, achtete auf ihre Reaktionen und bemerkte, wie ihr Atem immer schneller wurde. Kurz vor ihrem Höhepunkt schlug er wieder zu, so dass Steffi nicht kommen konnte.

„Fünf“, schrie sie auf.

Max ließ jetzt drei Schläge schnell hintereinander auf ihren Hintern prasseln. Tränen liefen Steffi über das Gesicht und sie schluckte. Während sie so nass war, dass die Feuchtigkeit schon aus ihr heraus lief.

„Sechs, sieben und acht“, flüsterte sie.

Max zog ihren Kopf wieder hoch, um in ihre Augen zu sehen, die jetzt in Tränen schwammen. Er wischte zärtlich eine Träne von ihrer Wange und sah die Lust in ihren Augen blitzen. Lächelnd ließ er sie wieder los und gab ihr die letzten zwei Schläge.

„Neun und zehn“, brachte Steffi hervor.

Wieder war sie kurz vor einem Orgasmus gewesen und nur der Schmerz hatte sie davon abgehalten, zu kommen.

„Jetzt meine Kleine darfst du kommen“, flüsterte Max ihr zu und verstärkte den Druck auf ihre Perle.

Steffi stöhnte laut auf. Hier konnte sie sich gehen lassen, denn hier in der Einsamkeit der Natur würde sie keiner hören können. Max schob eine Hand unter ihren Pulli und zwirbelte ihre Brustwarze. Dabei streichelte er weiter ihren Kitzler, so dass Steffi bald nicht mehr klar denken konnte. Ihr Stöhnen wurde immer lauter und ihr Atem ging hektisch. Während ihre Hüften sich unruhig bewegten. Dann kam sie unter einem heftigen Beben, das ihren ganzen Körper erschütterte. Mit einem lauten Schrei entlud sich der Orgasmus in ihr.

Max lächelte und zu langsam seine Hände zurück. Er drehte Steffi um und zog sie eng in seine Arme.

„Versuch nie wieder mich so zu reizen, das nächste Mal könnte ich versucht sein, dich einen Monat keusch zu halten“, flüsterte er ihr zu, während er seinen Mund auf ihren senkte.

Steffi musste grinsen, er hatte sie mal wieder durchschaut. Aber es war die ganze Aktion wert gewesen.

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Über skydla

Ich bin eigentlich eine ganz normale Frau, die gerne lacht, die arbeitet, die in einer festen Beziehung ist und 2 Kinder hat. Meinen richtigen Namen möchte ich aber dennoch nicht nennen, da ich Autorin von BDSM-Geschichten bin. Teilweise habe ich die Geschichten selbst erlebt, teilweise entstammen sie aus meiner Fantasie und teilweise sind es Szenen, die da einfach hingehören *smile. Ich bin offen für vieles, bei weitem nicht für alles und bin auch sehr komunikativ! Also wenn wer was wissen will.....einfach fragen.
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