2. Leseprobe aus „Elementals – Gesprengte Erde“

Guten Morgen Ihr Lieben,

im Moment ist es ziemlich ruhig, weil ich mit dem Schreiben, meinen Tieren und der Familie beschäftigt bin. Wie viele wissen hat meine Katze Junge bekommen und da sitze ich ab und an lieber bei ihr, als mich im Netz herum zu treiben.

Aber heute möchte ich euch ein kleines Häppchen aus „Elementals – Gesprengte Erde“ geben, damit die Wartezeit nicht ganz so lange wird. Ich hoffe es gefällt und macht euch neugierig auf mehr:

„Ich würde dir gerne meinen Bruder vorstellen, vielleicht ist er in der Lage dich zu überzeugen, dass es besser ist, dich operieren zu lassen“, schlug Vladimir vor.
Er sprang ins kalte Wasser und hoffte, sie mit dem Schritt nicht komplett zu verschrecken.
„Ich glaube zwar nicht, dass er meine Meinung ändern kann, aber natürlich möchte ich ihn sehen“, stimmte Anna zu.
Sie war verwirrt, weil sie nicht verstand, warum dieser Arzt sie mit seiner Familie bekannt machen wollte. Die Aussage, dass sein Bruder sie überreden konnte, glaubte sie genauso wenig. Wie sollte ein völlig Fremder sie überzeugen?
„Ich bin gleich zurück“, sagte Vladimir und war schon zur Tür raus.
Verdutzt sah sie ihm nach und merkte sofort, dass sie sich einsamer fühlte. Dieser Mann hatte eine Wirkung auf sie, die sie so nicht kannte.
Kurz darauf öffnete sich die Tür wieder und er kam mit einem gutaussehenden Typen herein. Anna riss erschrocken die Augen auf, denn sie hätte mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass er einen Jäger holen würde. Natürlich erkannte sie ihn auf den ersten Blick.
„Ich habe nichts getan“, verteidigte sie sich direkt.
Dimitri lächelte sie an und schüttelte leicht den Kopf.
„Darum geht es auch gar nicht. Ich bin nicht da, um dich einzufangen“, versuchte er sie zu besänftigen.
In ihren Augen konnten die Brüder die pure Panik sehen, was beiden verdeutliche, dass sie ein Elemental war. Vladimir musste die Bestätigung durch Mitja nicht mehr abwarten.
„Ganz ruhig Anna, er ist hier, um zu helfen“, bestätigte Wowa.
Schnell setzte er sich auf die Bettkante und zog die zitternde Frau in seine Umarmung. Beruhigend sprach er auf sie ein, während Dimitri sich vorsichtig wieder zurückzog.
Mit dieser Reaktion hatte er gerechnet, die wenigsten Elementals kamen mit der Gegenwart eines Jägers klar. Das lag auch daran, dass über seine Leute genauso viele Gerüchte im Umlauf waren, wie über die Elementals.
Vladimir hielt sie sicher in seinem Arm und murmelte ihr zärtliche Worte ins Ohr. Eine so heftige Panikattacke hatte er nicht erwartet und jetzt hoffte er umso mehr, dass es kein Fehler war, seinen Bruder zu ihr zu bringen.
Liebevoll strich er ihr über den Rücken, während er sie fest an sich drückte. Er konnte deutlich spüren, wie sie immer noch vor Angst zitterte und nicht wusste, wie sie mit dieser Panik umgehen sollte.
„Alles ist gut, keiner wird dir etwas tun und Dimitri schon gar nicht“, flüsterte er ihr zu.
Ganz langsam beruhigte Anna sich und sah ihn verängstigt an, dann rückte sie ein kleines Stück von ihm weg.
„Was passiert jetzt? Kommt er zurück, um mich einzusperren?“, wollte sie wissen.
Schnell schüttelte Vladimir den Kopf. Wie kam sie nur auf solche Gedanken?
„Natürlich nicht. Er ist mein Bruder und hat überhaupt keinen Grund, dich einzufangen. Erklär mir bitte, wieso du so etwas denkst“, bat er sie ruhig.
„Jäger sind unsere Feinde. Sie sind dazu ausgebildet, uns aufzuspüren und wegzusperren oder direkt umzubringen“, stieß sie hervor.
„Wer hat dir denn diesen Unsinn erzählt?“, hakte er nach.
Kein Wunder, dass sie so eine Angst hatte, wenn diese Gerüchte in ihrem Hirn herumspukten.
„Jeder weiß es, der mit diesen Monstern zu tun hat. Die Menschen wissen nicht, dass es uns gibt und sie achten darauf, dass es so bleibt“, antwortete sie bitter.
Für Anna sah es so aus, als ob sie in eine Falle gelaufen war, aus der sie nicht mehr entkam. Nicht nur, dass der Arzt jetzt Bescheid wusste, nein, einer ihrer ärgsten Feinde wusste ebenso, wo sie war.
„Bitte Anna beruhige dich, das stimmt so nicht. Dimitri ist ein Jäger, ja, aber er sorgt lediglich dafür, dass auch Elementals sich an das Gesetz halten. Er wurde ausgebildet, um für Recht und Ordnung zu sorgen und nicht, um jemanden willkürlich einzusperren“, hielt er dagegen.
In ihren Augen sah er deutlich, dass er sie nicht überzeugt hatte und er fluchte leise. So hatte er sich diese Aktion nicht vorgestellt.
Misstrauisch sah sie ihn an und blieb auf Abstand. Ihr ganzes Leben lang hatte man ihr eingetrichtert, dass Jäger gefährlich waren und man sich von ihnen fernhalten sollte. Ebenso wurde ihr immer und immer wieder eingebläut, dass sie niemandem erzählten durfte, was sie war.

Advertisements

Über skydla

Ich bin eigentlich eine ganz normale Frau, die gerne lacht, die arbeitet, die in einer festen Beziehung ist und 2 Kinder hat. Meinen richtigen Namen möchte ich aber dennoch nicht nennen, da ich Autorin von BDSM-Geschichten bin. Teilweise habe ich die Geschichten selbst erlebt, teilweise entstammen sie aus meiner Fantasie und teilweise sind es Szenen, die da einfach hingehören *smile. Ich bin offen für vieles, bei weitem nicht für alles und bin auch sehr komunikativ! Also wenn wer was wissen will.....einfach fragen.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s