BoFeWo 2015

BoFeWo 2015 – Bondage-Fetish-World

Jetzt ist unsere erste Messe schon drei Tage vorbei und ich kann es immer noch nicht begreifen, dass die Leute so begeistert sind. Ganz oft höre ich, dass Dietmar (mein Mann) und ich Großes geleistet hätten. An dieser Stelle freue ich mich natürlich sehr, bekomme aber auch ein wenig Zahnschmerzen, denn so stimmt das nicht!
Ohne unsere Freunde, die sofort selbstlos ihre Hilfe zugesagt haben und dann nicht nur auf der Messe, sondern auch vorher ihre Freizeit und auch ihren Urlaub geopfert haben, wäre dieses Event nicht möglich gewesen.
Ebenso hätte diese Messe niemals stattgefunden, wenn nicht so viele Hersteller und Verkäufer uns einen riesigen Vertrauensvorschuss gegeben hätten. Denn ohne Stände mit Ware gibt es logischerweise keine Messe.
Und auch die Performer, Künstler und Autoren, die ihre Shows, Lesungen und Vorführungen auf der Bühne gezeigt haben, sind ein Teil des „wir“. Viele haben sehr lange für ihre Show geprobt, alle haben ihr Bestes gegeben und damit das Publikum begeistert. Auch ohne diese Menschen wäre die BoFeWo niemals ein Erfolg geworden.
Wenn ich also von unserer Messe oder von „wir“ spreche, meine ich nicht nur meinen Mann und mich, sondern uns alle. Und genau das war es, was der BoFeWo diese unglaubliche Atmosphäre gegeben hat, der Zusammenhalt untereinander.
Wer mich kennt, weiß, dass ich harmoniesüchtig bin und dem Leitspruch „Zusammen sind wir stark“ folge, die Leute der BoFeWo (also wir) haben das perfekt umgesetzt. Da gab es keine Konkurrenz, sondern gegenseitige Hilfe. Dafür möchte ich mich bedanken, aber ehe ich jetzt das Ende vorwegnehme, erzähl ich einfach mal was über den Anfang.
Als mein Mann vor gut 1,5 Jahren mit einem dicken Grinsen sagte: „Schatz, wir machen unsere eigene Messe“, dachte ich, jetzt ist er durch.
Ein Blick in seine Augen und ich wusste, der meint das verdammt ernst, also war auch für mich klar, dass ich hinter ihm stehe und im schlimmsten Fall mit ihm untergehe (ok das war jetzt theatralisch *grinst).
Natürlich schlug uns Skepsis entgegen und auch wir waren nicht immer nur fröhlich und guter Dinge, aber das Erste, woran ich mich erinnere, war die Hilfsbereitschaft unserer Freunde, die auch das BoFeWo-Team bilden. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich an meine Freunde denke, denn die Reaktionen waren genauso, wie man es sich wünscht. Es kamen keine Fragen, sondern nur die Antwort: “Sag mir, was ich tun soll und ich tue es.“
Jungs und Mädels ihr seid Klasse und ich bin dankbar, dass es euch in meinem Leben gibt. Ein ganz besonderes Dankeschön an dieser Stelle an Marcel the Bam, der Übermenschliches geleistet hat. Ich kann hier nicht alles aufschreiben, was Marcel getan und ermöglicht hat, weil es einfach den Rahmen sprengen würde, aber ohne ihn wäre vieles nicht oder nur schwer möglich gewesen.
Natürlich war die Vorbereitungszeit arbeitsintensiv, uns wurden etliche Gerüchte zugetragen, positive und auch negative und die Anspannung wuchs.
Dann kam der Donnerstag, der Tag des Aufbaus für viele Händler. Nach vielen Telefonaten bekam man jetzt auch Gesichter zu den Stimmen. Es war schon am Donnerstag eine gelöste Stimmung mit vielen Scherzen und Lachen. Kleine Problemchen wurden ausgemerzt, was dank der tollen Leute vom Messezentrum Rhein-Main möglich war. Egal ob ein Tisch gefehlt hat oder eine Umkleidekabine gedreht werden sollte, die Jungs haben es mit einem Lächeln erledigt.
Natürlich habe ich mich persönlich auch über die befreundeten Aussteller gefreut, die man im Laufe der verschiedenen Messen kennen und schätzen gelernt hat.
Dann kam der Freitag, ich muss sagen, meine Nerven lagen ziemlich blank und den Gedanken, dass wir mit verkrampftem Lächeln in einer Halle ohne Besucher stehen, konnte ich nicht so ganz verscheuchen. An dieser Stelle ein dickes Danke an meine Freundinnen Simone und Katrin, die alle meine Launen ertragen haben und mir Mut und Kraft gegeben haben.
Meine Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet und schon bald konnte ich in zufriedene Gesichter blicken. Da ich die Einteilung an der Kasse an Katrin abgegeben hatte, brauchte ich mich um diesen Bereich nicht mehr zu kümmern. Süße, du hast einen tollen Job gemacht.
Den ersten Tag haben wir mit einem zufriedenen Gefühl beendet, keiner hat uns harsche Kritik gegeben und die Verbesserungsvorschläge, die kamen, haben wir gerne angenommen. Für uns war der Abend natürlich nicht mit dem Schließen der Türen vorbei, sondern es wartete noch ein wenig Arbeit, ein kleines Brainstorming und das Drucken etlicher Schilder auf uns. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Schilder man für so eine Messe braucht.
Samstag, der Haupttag, wie bei jeder Messe brachte dann auch viele Besucher, wovon die Meisten begeistert waren, dass die Halle so hell und ruhig war. Natürlich abgesehen von den Shows und dem tollen Angebot, wo wirklich jeder etwas finden konnte. Etliche Besucher kamen dann am Sonntag auch wieder. Den Vorschlag die Öffnungszeiten zu ändern, haben wir gerne angenommen, denn auch für uns war es ein verdammt langer und anstrengender Tag. Aber wie heißt es so schön? Aus Fehlern lernt man.
Die Party hatten wir an Spanksmedia abgegeben und so konnten wir uns an dem Abend den anfallenden Aufgaben für den nächsten Tag widmen. Unter anderem hatte ich versprochen etwas für die Happy Weekend zu schreiben, was nach dem Messetag und todmüde nicht mehr ganz so einfach war.
Am Sonntag herrschte immer noch gute Laune, obwohl einer der Aufzüge kaputt war und wir für den Abend das absolute Chaos erwartet haben. Das hat sich nicht bewahrheitet, einerseits weil wir den Tipp bekommen haben Ordner am Aufzug einzusetzen, andererseits, weil wirklich jeder jedem geholfen hat.
Ich habe viele begeisterte Stimmen gehört, die die Shows und auch die Lesungen gelobt haben, leider habe ich nur zu zwei Shows gehen können. Gerne hätte ich mir alles angesehen und auch angehört, aber als Veranstalter hat man einfach zu viel zu tun. Seid mir deshalb bitte nicht böse.
Ich verzichte hier auch auf die Beschreibung der Shows, denn nach dem was ich gehört habe, waren sie alle toll! Es wäre einfach unfair die Vorführungen zu loben, die ich gesehen habe und die anderen außer Acht zu lassen. Wie gesagt, die Besucher waren begeistert, egal welche Performance sie gesehen haben.
Was mich besonders gerührt hat, war der Applaus, nachdem die BoFeWo offiziell beendet war. Ehrlich Leute, das könnt ihr doch nicht machen, ich hätte beinahe losgeheult.
Was ich persönlich gelernt habe, war: Kaffee ist lebensnotwendig, Zeit ist immer zu wenig vorhanden und mit einem Lächeln geht alles besser.
Ich sage an dieser Stelle Danke!!!! Ihr seid der Hammer!

Wir sehen uns hoffentlich auf der BoFeWo 2016, bei der ich dann mit Krystan Knight üben werden „BoFeWo“ zu sagen *grinst.

PS: Bilder folgen, sobald ich mit den Leuten gesprochen habe, die darauf zu sehen sind.

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Über skydla

Ich bin eigentlich eine ganz normale Frau, die gerne lacht, die arbeitet, die in einer festen Beziehung ist und 2 Kinder hat. Meinen richtigen Namen möchte ich aber dennoch nicht nennen, da ich Autorin von BDSM-Geschichten bin. Teilweise habe ich die Geschichten selbst erlebt, teilweise entstammen sie aus meiner Fantasie und teilweise sind es Szenen, die da einfach hingehören *smile. Ich bin offen für vieles, bei weitem nicht für alles und bin auch sehr komunikativ! Also wenn wer was wissen will.....einfach fragen.
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2 Antworten zu BoFeWo 2015

  1. velvetvenus schreibt:

    Glückwunsch zu dem tollen Erfolg 🙂

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