Leseprobe „Russian Fighter – Widerwillige Gefühle“

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen, hab ich hier noch einen kleinen Auszug aus „Russian Fighter – Widerwillige Gefühle“. Ich hoffe er gefällt euch!

„Ich möchte jetzt nur noch nach Hause. Verzeihen Sie, aber ich habe eine anstrengende Schicht hinter mir, außerdem muss ich morgen wieder arbeiten.“
Mit dieser kurzen Erklärung wollte sie ihn stehen lassen, nur hatte sie kaum mit seiner Hartnäckigkeit gerechnet. Ehe sie sich aus seinem Griff winden konnte, stand er vor ihr, legte seine Hände sanft auf ihre Schultern und sah sie eindringlich an.
„Ich verstehe, dass du müde bist, doch ich sehe auch, wie du dich ständig umdrehst, so als ob du verfolgt würdest. Außerdem bist du ungewöhnlich nervös, knetest deine Finger, während in deinen Augen die pure Angst steht. Bist du in Gefahr?“
Seine direkte Ansage lähmte sie regelrecht, gleichzeitig keimte der Wunsch in ihr auf, sich in seine Arme zu werfen, um sich beschützen zu lassen.
Sofort schob sie diese närrischen Gedanken zur Seite, hob den Kopf ein wenig höher und setzte ihren arrogantesten Blick auf.
„Ich muss doch sehr bitten! Wir sind nicht mal gute Bekannte, darüber hinaus bin ich Ihnen keine Rechenschaft schuldig.“
Leider zitterte ihre Stimme und machte ihre Anstrengungen zunichte, außerdem zuckte sie auch noch zusammen, als eine Autotür hinter ihnen zuschlug.
„Lass dir helfen, Darja. Ich sehe deutlich, dass dich ein Problem plagt. Ist es wegen des Jobs? Oder lauert der Koch dir weiterhin auf?“
Sanft, so als ob er seine Geliebte vor sich hätte, redete Edja auf sie ein. Seine gesamte Haltung suggerierte ihr, dass sie ihm vertrauen durfte, nein, dass sie ihm sogar vertrauen musste.
Die Situation kostete Darja mehr Kraft, als sie gedacht hatte. Die Sehnsucht sich an seine starke Schulter zu lehnen und dieses Angebot anzunehmen, wurde immer drängender.
Tränen traten ihr in die Augen, als sie stumm den Kopf schüttelte. Plötzlich gab sie ihm einen Schubs, um anschließend so schnell die Promenade entlang zu rennen, als ob eine Horde Höllenhunde hinter ihr her sei.
Verdutzt sah Eduard ihr hinterher. Natürlich könnte er sie mit Leichtigkeit einholen, aber er wollte sie nicht weiter verstören. Offensichtlich war er zu forsch vorgegangen!

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

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