Dresscode – Oder was ziehe ich bloß an?

Hallo ihr Lieben,

heute geht es bei mir um den Dresscode, also die Frage, was kann man anziehen, wenn es um BDSM geht.

Viele werden jetzt denken, dass es nur um Partys oder ähnliche Veranstaltungen geht, doch das stimmt so nicht. Es gibt auch genug Herren, die ihrer Sub eine Kleiderordnung verpassen, aber eins nach dem anderen.

Fangen wir mit den Partys an! Oft liest man bei einer BDSM-Party von einem Dresscode. Was das soll, ist schnell erklärt: Der Veranstalter möchte verhindern, dass die Besucher in unpassenden Kleidern erscheinen. Hier ist natürlich die Frage, was ist unpassend? Hawaii-Hemden, Bademoden, Jogginganzug sind (fast) immer unpassend.

Allerdings möchten viele Veranstalter es dann doch ein wenig niveauvoller, als schwarze Jeans und weißes Hemd, denn immerhin ist es eine besondere Veranstaltung, die sich auch im Outfit widerspiegeln soll. In dem Fall gibt es dann einen bestimmten Dresscode.
Meistens findet man hier Leder, Latex, Abendgarderobe oder nackt. Das ist eine große Bandbreite, die viel Spielraum lässt.

Bitte lasst euch nicht davon abhalten auf eine SM-Party zu gehen, nur weil ihr denkt, da müsst ihr jetzt ein Outfit für mehrere tausend Euro kaufen. Das stimmt nicht und es gibt genug, was dort passend ist. Korsett und Rock zum Beispiel.

Den Dresscode gibt es aber auch in vielen SM-Beziehungen. So gibt es Herren, die ihren Subs vorschreiben, was sie tragen oder auch nicht tragen dürfen. In vielen Fällen wird verlangt den Slip wegzulassen, einen Rock zu tragen und manche möchten lieber Blusen, als T-Shirts oder Pullis. Wie das gestaltet wird, ist ganz allein die Sache des Paares. Oft gilt der Dresscode auch nur für den privaten Bereich.

Ich habe keine Kleiderordnung, aber wir leben SM auch sehr „moderat“ aus. 🙂

Der Hintergrund bei dem privaten Dresscode ist meistens, dass Dom schnell an sub herankommen will. Wenn er z.B. sein Eigentum vaginal stimulieren möchte, ist es unter Umständen hinderlich, wenn sie eine enge Jeans trägt. Blusen lassen sich im Übrigen auch so öffnen, dass man einen Einblick bekommt, ohne sie ausziehen zu müssen. Das ist praktisch bei Spielen in der Öffentlichkeit, ohne Ärger zu bekommen.

Es gibt also eine ganze Menge, die man da einfließen lassen kann. In „Der Geschichte der O“ ist es übrigens auch ziemlich genau beschrieben, wie so ein Dresscode aussehen kann. Aber bitte, vergesst nie, dass es sich hier um einen Roman handelt.

Und natürlich habe ich auch wieder einen Ausschnitt aus einem meiner Bücher für euch. Dieses Mal aus „Jill – Sklavin des Dämons“ und hier bekommt Jill gerade ihre Anweisungen von Damon.

Sie sah skeptisch auf die Gerte, denn das war etwas, womit man ihr wirklich Angst machen konnte. Den Schmerz der Bullwhip liebte sie, ebenso mochte sie den Rohrstock, aber die Gerte war ihr verhasst.
„Gut zu wissen, dann werde ich die Gerte aufheben für die Momente, in denen ich dich wirklich strafen will“, bemerkte Damon mit einem süffisanten Lächeln.
„Das ist so unfair, kannst du endlich damit aufhören, meine Gedanken zu lesen?“, beschwerte sich Jill jetzt.
„Ich kann nichts vor dir geheim halten“, maulte sie leise, bis er sie wieder in seine Arme zog.
„Du sollst auch nichts vor mir geheim halten, Kleines. Ich werde dir nicht viele Regeln geben, aber das ist eine davon. Du wirst nichts vor mir verheimlichen, weder deine Gefühle noch deine Gedanken und schon gar nicht deine Probleme. Hast du mich verstanden?“, fragte er und sah ihr tief in die Augen.
Jill nickte ein wenig verschüchtert, immer wenn er ihr so einen Blick schenkte, hatte sie das Gefühl ihre Beine würden sie nicht mehr tragen. Gleichzeitig erinnerte sie das rote Glühen, dass sie sich da auf jemanden eingelassen hatte, der gefährlich war.
„Meine zweite Regel für dich ist, dass ich der Einzige bin, der über deine Lust bestimmt. Du kannst mich natürlich jederzeit um Erlaubnis bitte, dir Erleichterung verschaffen zu dürfen, aber mein Wort ist in diesem Fall Gesetz“, teilte er ihr mit.
Allein an seinem Tonfall bemerkte Jill, dass sie über diese Regel gar nicht zu sprechen brauchte. Aber sie wusste auch, wie extrem die Gefühle wurden, wenn er sie eine Zeit lang keusch hielt.
„Bitte Damon, was ist, wenn du wieder weg musst?“, fragte sie leise.
„Dann werde ich dir vorher mitteilen, was geht und was eben nicht“, antwortete er sachlich.
In diesem Augenblick wollte er bestimmt nicht über seinen nächsten Auftrag nachdenken.
„Die dritte und letzte Regel für dich ist, dass du dich so zu kleiden hast, dass ich immer an dich herankommen kann, wenn ich es will. Das gilt allerdings nur, wenn wir alleine sind oder auf eine Party gehen. Wenn es um deine Arbeit oder andere gesellschaftliche Termine geht, kannst du anziehen, was du möchtest.“
Jill atmete auf, sie hatte überhaupt keine Lust auch auf der Arbeit im Rock herumzulaufen.
„Wobei es natürlich sein kann, dass ich dich mal ohne Unterwäsche mit einem kurzen Rock mit zum Einkaufen nehme“, fügte er selbstgefällig hinzu.
Damit hatte Jill durchaus gerechnet und sie wusste meistens nicht, welches Gefühl vorherrschte, die Scham oder die Lust.
Zusammen gingen sie wieder nach unten, wo sie sich auf die Terrasse setzten.

Und wer wissen will, wie es mit Jill und Damon weitergeht, der klickt auf das entsprechende Cover.

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