Wild Thing – Dem Jaguar verfallen

Hallo Ihr Lieben,

nachdem der Beginn der neuen Reihe (in sich abgeschlossene Bücher) wirklich gut gelaufen ist. Gibt es natürlich auch auf meinem Blog eine weitere Leseprobe.
Viel Spaß damit.

„Aussteigen, die Damen“, rief der Anführer der Truppe und grinste in die Runde.
Schnell standen sie auf und streckten sich, dann stiegen sie aus. Die Männer sorgten dafür, dass sie zusammenblieben, nur Logan hatte wieder ihre Hand genommen. Seine Finger verschränkten sich mit ihren, als hätte er Angst sie zu verlieren.
Es dauerte seine Zeit ehe sie das Flughafengebäude verlassen konnten und sich auf einem Parkplatz wiederfanden.
„Du kannst sie jetzt loslassen, bestimmt willst du in deinem Wagen nach Hause fahren oder?“, wollte der blonde Kerl von Logan wissen.
Die Finger ihres Aufpassers schlossen sich noch etwas fester um ihre und er sah den Mann warnend an.
„Sie fährt mit mir“, knurrte er, was den anderen zum Lachen brachte.
Niemand widersprach ihm, nur Jo sah ihn fragend an, doch er ließ sich nicht zu einer Antwort herab, sondern zog sie nur mit sich.
Ihre Augen weiteten sich, als er auf einen mattschwarzen Jaguar F-Type R Coupé zuging. Die Schlüssel klapperten in seiner Jackentasche und kurz darauf blinkten die Lichter des Autos auf.
„Wow, das nenn ich mal ein Auto“, murmelte Joleen und ihre Fingerspitzen glitten sanft über den Lack.
„Ein Wagen, der zu mir passt“, antwortete Logan mit einem breiten Grinsen, dann öffnete er ihr die Beifahrertür und ließ sie einsteigen.
Ein Lächeln huschte ihr über das Gesicht, mit so viel Höflichkeit hätte sie im Augenblick nicht gerechnet. Schnell schnallte sie sich an, während er neben ihr Platz nahm und den Motor startete.
Mit einem satten Röhren erwachte das Auto zum Leben und sie lehnte sich bequem zurück. Für sie war es ein Erlebnis in einem solchen Sportwagen fahren zu dürfen.
Langsam verließen sie den Parkplatz, passierten eine Schranke, die Logan mittels einer Plastikkarte öffnete, anscheinend parkte er öfter hier.
Als sie das Flughafengelände hinter sich hatten, gab er Gas und Jo hielt für einen Moment die Luft an, für ihn gab es keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Mit einem breiten Grinsen überfuhr er eine rote Ampel, beschleunigte noch einmal und tätschelte beruhigend ihr Knie.
„Könntest du bitte etwas vorsichtiger fahren, ich hänge an meinem Leben“, stieß sie ängstlich hervor, aber ihr Begleiter lachte nur leise.
„Keine Angst, ich werde dich sicher ans Ziel bringen“, versprach er mit leuchtenden Augen.

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