Leseprobe aus „Russian Fighter – Widerwillige Gefühle“

Guten Morgen ihr Lieben,

so langsam sehe ich Licht am Horizont, aber noch gibt es viel zu tun!

Euch allen einen traumhaften Mittwoch.

In ihrem Zimmer angekommen, schloss sie die Tür hinter sich ab, nur um sie gleich darauf zu öffnen, weil es klingelte.
Innerlich betete sie, dass es sich bei dem Besucher nicht um ihren Vater handelte. Dieses Mal wurde ihr Gebet erhört, denn ein Lieferant hielt ihr einen bezaubernden Strauß violetter und weißer Lilien entgegen.
„Ich soll das hier abgeben“, murmelte er, drückte ihr die Blumen in die Hand und verschwand sofort wieder.
Völlig erstaunt, aber genauso erfreut, zog sie sich in ihr Reich zurück, gleichzeitig betrachtete sie fassungslos den Blumenstrauß. Schnell suchte sie ein Gefäß, das sie als Vase benutzen konnte. In der Kochnische fand sie einen Wasserkrug, der so groß war, dass er ausreichte.
Sie liebte Lilien, die Blüten vermittelten ihr Ruhe, außerdem bewunderte sie ihre einfache Schönheit.
Als sie den Strauß in dem Krug arrangierte, fiel ihr die Karte auf, die zwischen den Blättern steckte. Neugierig zog sie das Stück Papier heraus.
„Vor deinen Gefühlen kannst du nicht weglaufen, aber das wirst du mittlerweile erkannt haben. Ich hoffe, dass du mir in absehbarer Zeit genug vertraust, um mir zu erlauben, dir bei deinen Problemen beizustehen. Diese Blumen sind ein Symbol der Reinheit, der Liebe und der Unschuld, alles, was ich in dir sehe. Bis bald, Eduard.“
Die Geste trieb ihr erneut die Tränen in die Augen, zumal sie seine Hilfe auch dieses Mal ablehnen musste. Trotzdem berührten seine Worte sie, gaben ihr das Gefühl etwas wert zu sein.

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