Der letzte Teil der „Elementals“-Reihe.

„Komm wir gehen ins Wasser, ehe du ganz einrostest“, schlug sie frech vor.
David zog eine Augenbraue hoch, während er langsam das Buch zur Seite legte, in dem er gelesen hatte.
„Meinst du, dass das der richtige Ton ist?“, wollte er trügerisch ruhig wissen.
Elena zuckte mit den Schultern, dann huschte ein trauriger Ausdruck über ihr Gesicht.
„Ist mir ehrlich gesagt im Moment egal. Keiner weiß, wann Pjotr und ich uns wiedersehen“, gab sie schnippisch von sich.
Den Rest schluckte sie wohlweißlich runter, denn sie wusste genau, dass ihr Herr eine Verfehlung nicht ungestraft ließ, schon gar nicht, wenn sie gegen einen direkten Befehl verstieß. Die Anweisung David wie ihren Herrn zu behandeln, war ziemlich deutlich gewesen.
Sie stand auf und klopfte sich den Sand vom Körper, anschließend sah sie ihre Begleitung wieder auffordernd an. Sie verbrachten bereits den ganzen Tag am Strand und sie lagen für ihren Geschmack viel zu viel auf der faulen Haut herum. Sie wollte sich im Wasser tummeln, mit den Wellen tanzen und spüren, dass sie lebendig war. Bestimmt schlug David gleich vor, zu gehen, damit sie was zu Abend essen konnten, diese Routine ging ihr gehörig auf die Nerven.
Langsam stand er auf und sah ihr warnend in die Augen. Er war Dom genug, um sich von einer Sklavin nicht auf der Nase herumtanzen zu lassen, auch wenn sie einem anderen gehörte.
„Ich weiß, dass du Angst hast und nervös bist, trotzdem kann ich die Situation nicht ändern“, teilte er ihr leise mit.
Beschämt senkte sie den Blick, dann nickte sie vorsichtig. Er hatte ja Recht, aber wieso verschwor sich im Moment alles so gegen sie? Aus den Augenwinkeln sah sie jemanden, der ihrem Herrn verdammt ähnlich sah. Energisch schob sie diesen Gedanken zur Seite, es war nicht möglich, dass Pjotr hier an diesem Strand war.
David musste ein Lächeln unterdrücken, da er seinen Freund auf sich zukommen sah.
„Also noch einmal. Ich bin nicht schuld an der Situation und ich möchte nicht, dass du in diesem Ton mit mir redest“, betonte er, dabei sah er ihr direkt in die Augen.
„Du hast ja Recht, aber ich habe noch nie jemanden so sehr geliebt. Ich kann es mir selbst nicht erklären, wieso ich ihn nach diesen paar Tagen so extrem vermisse“, murmelte sie verlegen.
Zu ihrer Angst und der Nervosität kam, dass sie die Tiefe ihrer Gefühle völlig irritierte.
„Es freut mich zu hören, dass ich dir so viel bedeute, Milaschka“, ertönte in dem Augenblick eine Stimme hinter ihr.

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