Leseprobe „Elementals – Gezähmtes Feuer“

Und weil heute die Sonne so schön scheint, ich gleich den neusten Teil der Elementals-Serie überarbeiten werde, hab ich noch einen Ausschnitt aus „Elementals – Gezähmtes Feuer“ für Euch.

„Hör schon auf, wenn sich das Feuer ausbreitet, können Menschen sterben“, rief sie ihm zu und ließ eine Flamme in ihrer Hand verlöschen.
Der Typ zuckte nur mit den Schultern und sah sie feindselig an, dann schickte er neue Feuerblitze los. Das marode Gebäude hatte den Flammen nichts entgegensetzen. Fast alles hier war aus Holz gefertigt und schnell sah sie, dass sie das Unglück nicht in den Griff bekam, solange dieser Vollidiot weitere Feuerbälle warf.
Erneut wollte sie ihn zur Rede stellen, aber er stand nicht mehr in der Aula, wahrscheinlich hatte er sich mit seinem Element verbunden, um noch mehr zu zerstören. Katrin drehte sich verzweifelt um sich selbst und zog so viele Flammen wie möglich in ihre Handflächen, wo sie diese verlöschen ließ. Gerade als sie hoffte, sie könnte den Kampf doch gewinnen, loderte ein Feuer am anderen Ende des Raums hoch auf. Sie sah das Gesicht des Feuerelemental in der Flamme. So schnell, wie er aufgetaucht war, verschwand er auch wieder und hinterließ nur dieses Inferno.
Hektisch sah sie sich um, genau in dem Augenblick wurde sie aus der Aula gezerrt. Vor ihr standen vier Polizisten und zwei Männer in Anzügen, in den Anzugträgern erkannte sie Jäger.
Feuerwehrleute drängten sich an ihr vorbei, aber sie spürte, dass es zu spät war. Das Feuer hatte bereits zu viel Macht und der Junge befehligte es, er wollte zerstören.
„Er ist da drin, bitte, Sie müssen ihn stoppen“, rief sie der kleinen Gruppe zu.
Die Polizisten lachten laut auf und die beiden anderen Typen packten sie unsanft an den Armen. In ihren Augen sah sie, dass man ihr kein Wort glaubte. Entsetzt wurde ihr bewusst, dass man sie für die Schuldige hielt. Ehe sie noch etwas sagen konnte, wurde sie auch schon in ein bereitstehendes Auto gezerrt. Die Jäger gingen alles andere als sanft mit ihr um, und als sie in den Wagen gestoßen wurde, stolperte sie und stieß sich das Schienbein auf.

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