Mindfuck – Das Spiel mit der Psyche

Hallo ihr Lieben,

heute versuche ich mal das Spiel mit der Psyche, also den „Mindfuck“ zu erklären.

Was ist das eigentlich? Mindfuck?
Ich denke, jeder wird es ein wenig anders interpretieren, aber im Großen und Ganzen handelt es sich darum mit der Vorstellungskraft des Bottoms zu spielen. Das kann sehr positiv sein, sodass Sub heiß wird, es kann aber auch in Richtung Spiel mit der Angst gehen.

Es kann während einer Session eingesetzt werden, aber auch vorher. Vorher in dem Dom Sub beschreibt, was auf sie/ihn zukommt. In der Session kann man die Vorstellungskraft gut nutzen, wenn Sub z.B. eine Augenbinde trägt. Wenn Dom jetzt die Lautstärke seiner Schritte variiert, die Türklingel betätigt etc. kann er vorspielen, dass weitere Leute an der Session teilnehmen.
Ein ziemlich heftiges Erlebnis, ist wenn Dom z.B. ankündigt ein Branding zu setzen, Sub davon überzeugt, dass es gleich fürchterlich brennen wird und dann einen Eiswürfel auf die bloße Haut presst. Durch das Spiel mit der Vorstellungskraft wird Sub sich fühlen, als ob sie/er wirklich ein Branding erhalten hätte.

Mindfuck kann aber auch einfach bedeuten, dass der Gegenpart einen so sehr packt, dass man in die devote Rolle schlüpft, ohne, dass er viel tun muss. Es geht meistens eine Art der Manipulation voraus, ehe das eigentliche Spiel beginnt.

Es kann natürlich alles sehr viel tiefer gehen und auch negative Auswirkungen haben. Besonders wenn der Dom einen Trigger trifft, von dem er vielleicht nichts gewusst hat. Bei dieser Praktik sollte man sich vorher sehr gut absprechen und auch genau sagen, was nicht geht, wovor man z.B. Angst hat und so weiter.

In meinem Buch „Russian Fighter – Wiedergewonnenes Glück“ setzt Kyrill eine softe Form von „Mindfuck“ ein, aber lest doch einfach selbst:

Russian Fighter – Wiedergewonnenes Glück

Mit einem breiten Grinsen nahm Kyrill sein Handy und rief das Programm auf, um seiner Liebsten eine SMS zu senden. Er sah vor seinem inneren Auge, wie sie rot wurde, als er ihr schrieb, was er mit ihr vorhatte.
„Wir gehen heute Abend in den Klub, wo ich den speziellen Raum mit dem Gynäkologenstuhl reserviert habe. Ich freue mich auf eine ausgiebige Session, bei der ich dich zum Schreien bringen werde. Stell dir schon mal vor, wie du weit gespreizt vor mir liegst, mir ausgeliefert bist, während ich meine Hand langsam in dich schiebe. Als Belohnung lasse ich dich kommen, dabei nehme ich dir die Luft zum Atmen. Ich liebe dich. Kyrill.“
Er las sich die Nachricht noch einmal durch, ehe er sie mit einem hinterhältigen Lächeln abschickte.
Ihm war bewusst, dass Olga den Nachmittag kaum ruhig sitzen können würde. Aber genau das hatte er erreichen wollen. Außerdem hatte sie jetzt die Möglichkeit ein Veto einzulegen. Sollte sie ein Problem mit seinem Vorschlag haben, ließ er sich ein anderes Szenario einfallen.
Es dauerte auch nicht lange, da kam die Antwort.
„Was ist mit den Kindern? Darja und Swetlana sind schwanger, sie brauchen abends ihre Ruhe. Jelena hat zusätzlich noch alle Hände voll mit ihrer Familie und ihrer Praxis zu tun, so wie Kira mit ihren Übersetzungen.“
Schmunzelnd las er die Einwände seiner kleinen Furie. So wie es aussah, hatte sie gegen die Praktiken kaum etwas einzuwenden. Sie machte sich nur um die Freundinnen Gedanken, so wie immer.
„Das ist geregelt. Ich stelle dir später unsere neue Hausdame vor. Du wirst sie mögen, besonders, wenn du ihre Geschichte hörst. War ein genialer Zufall. Freu dich einfach auf die Session im Klub. Du kommst auf deine Kosten, glaub mir.“
Jetzt hatte er ihr die letzte Ausrede weggenommen und sollte es keinen wirklichen Grund geben, würden sie einen sehr leidenschaftlichen Abend in einer angenehmen Umgebung verbringen.
Schnell rief er dort an, um den entsprechenden Raum zu reservieren. Auf keinen Fall wollte er, dass jemand ihm zuvorkam, obwohl es donnerstags unwahrscheinlich war, da die Location eher am Wochenende die Besucher anzog.
Wie erwartet, gab es keine Probleme, sodass einem lustvollen Spiel nichts mehr im Weg stand.
„Ich bin gespannt auf die Frau und freue mich auf den Abend. Allerdings bitte ich dich, dass wir in meiner Wohnung vorbeifahren. In dem Fall brauche ich unbedingt andere Kleidung. Ich liebe dich auch.“
Eine gegenteilige Antwort hatte er kaum befürchtet. Darüber hinaus sollte sie genug Klamotten bei ihm bunkern, damit sie spontan bei ihm bleiben konnte.

Und wer jetzt wissen will, wie es Olga auf dem Gynstuhl ergeht, der klickt auf das entsprechende Cover:

Kindle                 Druckbuch

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Übrigens kommen die „Russian Fighter“ im Juni auch zu Tolino!

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