Suspension – Einfach mal abhängen

Hallo ihr Lieben,

heute erkläre ich mal den Begriff „Suspension“, natürlich im SM-Kontext.

Wir alle wissen, dass eine Suspension im Prinzip eine „Freistellung“ vom Dienst ist, wenn man den Begriff im normalen Sprachgebrauch benutzt. Außerdem heißt es auch Stilllegung, was hier gar nicht so schlecht gewählt ist.

Als ich das erste Mal mit dem Begriff Suspension in Kontakt gekommen bin, hab ich natürlich den SM-Kontext im Internet gesucht und war schockiert. Mir wurden Bilder gezeigt, bei denen Frauen Fleischerhaken durch die Rückenmuskulatur gezogen wurden und an denen hatte man sie aufgehangen.

Gut, das ist natürlich die Hardcore-Form, aber wenn ein BDSMer von Suspension redet, meint er meistens, dass er ein Hänge-Bondage plant. Dabei wird der Partner so mit Seilen gefesselt, dass man ihn mithilfe eines Bondagerahmens oder eines Bondagerings hochziehen kann. Am Ende schwebt man von den Seilen gehalten über dem Boden.

Natürlich braucht man enormes Vertrauen in den Rigger, also den Bondage-Künstler, denn hierbei liefert man sich nicht nur komplett aus, sondern geht auch noch das Risiko ein, sich heftig zu verletzen, wenn das Ganze am Ende doch nicht hält.

Vom Gefühl her ist es ein wenig wie Fliegen. Ich kann dabei abschalten, Sorgen vergessen und mich auf mich konzentrieren.

Natürlich habe ich auch wieder einen passenden Ausschnitt für euch. Dieses Mal aus „Wild Things – Das Herz des Luchses“

Verwirrt sah sie zu ihm hoch, verfolgte ihn mit ihrem Blick, als er die Tasche öffnete und mehrere Seilbündel herausnahm. Langsam kam er zu ihr zurück, legte die Seile neben die Matratze und zog sich das Sweatshirt über den Kopf, ebenso streifte er die Schuhe und die Strümpfe ab. Seine Kleider schob er achtlos zur Seite, ehe er sich hinter Lea kniete und ihren Rücken an seine Brust zog.
Eine ganze Weile hielt er sie so, gab ihr Geborgenheit, streichelte über ihre Arme, berührte sanft ihre Brustwarzen, bis er spürte, wie sie sich entspannte. Jetzt nahm er das erste Seil, löste die Schlaufe, die es zusammenhielt, und legte es um ihren Oberkörper. Immer wieder wickelte er das Hanfseil um ihren Körper, hüllte sie darin ein, während er sie in der Position festhielt, in der er sie haben wollte. Ihre Brüste ließ er frei, schlang die Seilstücke darüber und darunter, sodass sie schön angehoben wurden, dann verknotete er sie in ihrem Rücken.
Liebevoll zog er sie an sich, gab ihr erneut Zeit sich an den rauen Hanf zu gewöhnen. Sanft küsste er sie auf den Hals, bog ihren Kopf zu Seite und glitt mit der Zungenspitze über ihre Ader bis zu ihrem Ohrläppchen.
Sie hörte seinen heißen Atem, spürte seine Fingerspitzen, die über ihre Haut strichen, und entspannte sich.
„Schließ die Augen“, raunte er ihr zu.
Gehorsam senkte sie die Lider und lehnte sich etwas mehr an ihn. Die Gefühle der Geborgenheit und der Liebe waren so stark, dass sie schlucken musste.
Gerry nahm das nächste Seil, schlang es um ihr rechtes Handgelenk und zog ihren Arm auf ihren Rücken. Lea legte sich ein wenig nach vorne, ehe ihr Luchs sich auch die linke Hand holte. Er fixierte sie so, dass ihre Handflächen aneinander lagen. Abstützen konnte sie sich so kaum noch, aber damit kam sie gut klar.
Erneut streichelte er sie, presste sie an sich, hielt sie einfach nur fest, ehe er sie an dem Brustseil packte und zur Seite zog. Lea ließ sich in die Fesselung fallen, voll Vertrauen, dabei spürte sie, dass er die beiden Seile verbunden hatte. Mit geschlossenen Augen ergab sie sich komplett ihren Gefühlen, schaltete ihre Zweifel aus und genoss die Freiheit, die sich ihr bot.
Seine Hände griffen nach ihrem linken Fußgelenk, welches er bis zum Po zog, was einen leichten Schmerz verursachte, der sie allerdings nur erregte. Ein weiteres Seil schlang sich um ihr Bein, fesselte den Unterschenkel an den Oberschenkel. Ebenso ging er auf der anderen Seite vor. Jetzt wollte sie ihn ansehen, brauchte den Halt in seinen Pupillen und hob die Lider.
Gerry stoppte, als ihr Blick ihn traf, dann beugte er sich zu ihr herunter und küsste sie mit der ganzen Leidenschaft, die in ihm war. Dieses Vertrauen, das sie ihm entgegenbrachte, schnürte ihm die Kehle zusammen, so sehr berührte es ihn. Seine großen Handflächen lagen an ihren Wangen, hielten ihren Kopf, während er so unendlich zärtlich ihren Mund erkundete.
Leas Herz öffnete sich, die Liebe erfüllte ihren gesamten Körper, strahlte aus ihr heraus und tauchte den Raum in ein warmes, goldenes Licht, als sie den Kuss erwiderte.
Sanft strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht, als er wieder von ihr abließ. Dann legte er ein weiteres Seil um ihre Taille und zog es durch ihren Schritt. Grinsend spannte er es, sodass es genau auf ihrer Klitoris lag und von den Schamlippen verborgen wurde.
Erregt stöhnte sie auf, hieß dieses Gefühl willkommen und blickte ihn voller Gier an.
„Später meine Schöne“, flüsterte er.
Wie ein Künstler betrachtete er sie, schlang die Seilenden um ihren Körper, ehe er ein Ende über das Bambusrohr warf und sie daran in die Luft zog.
Erschrocken schrie Lea auf, doch dann musste sie lachen, denn sie fühlte sich absolut sicher, gehalten von ein paar dünnen Hanfseilen.

Und wer wissen will, wie es zwischen dem Luchs und dem Engel weiter geht, der findet die Geschichte, wenn er auf das Cover klickt!

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